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„Ein großes Format mit regionaler Identität“

Über die Entstehung der Lokalseiten des metall-Magazins

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Das metall-Magazin erreicht mit jeder Ausgabe rund zwei Millionen Mitglieder. Besonders geschätzt werden die individuell gestalteten Lokalseiten, auf denen die Geschäftsstellen ihre regionalen Themen präsentieren. Doch hinter den Kulissen steckt ein komplexer und perfekt abgestimmter Workflow, der es ermöglicht, die zahlreichen unterschiedlichen Lokalversionen zuverlässig und zeitnah zu realisieren.   

Das metall-Magazin ist ein essenzielles Informationsmedium – und nicht ganz so einfach in seiner Umsetzung. Neben dem bundesweit einheitlichen Hauptteil des Magazins gibt es bei jeder Ausgabe auch einen Lokalteil, der individuell für die rund 145 Geschäftsstellen der IG Metall erstellt werden kann. Dieses Angebot nutzen derzeit rund 90 dieser Geschäftsstellen. Damit am Ende alle diese rund  90 verschiedenen Versionen des metall-Magazins termintreu und fehlerfrei produziert und zugestellt werden können, gibt es einen eingespielten Arbeitsauflauf bei datagraphis. Und dieser hat exakt nur eine Woche Zeit. Ein kleines Mammutprojekt, was unsere Routiniers alle zwei Monate erstklassig meistern. Durch neue Digitalisierungsmöglichkeiten und die kontinuierlich optimierten Workflows gestaltete sich der Produktionsprozess der Lokalseiten mit der Zeit zunehmend reibungsloser und zuverlässiger.

Über das metall-Magazin

Das metall-Magazin (Titel „metall – Dein Magazin“) ist das offizielle Mitgliedermagazin der IG Metall. Es erscheint sechsmal jährlich (alle zwei Monate) und beinhaltet Themen aus der Arbeitswelt, der Tarifpolitik, Reportagen und auch Service-Ratgeber. Mit einer Auflage von rund 2 Millionen Exemplaren gilt es als einer der bedeutendsten Gewerkschaftsmedien in Deutschland.

Über die IG Metall-Geschäftsstellen

Die Geschäftsstellen der IG Metall sind die regionalen Anlaufstellen für die Mitglieder und agieren damit als Basis der Gewerkschaft. Sie betreuen die Mitglieder vor Ort, beraten sie und sind damit auch zuständig für Tarifpolitik und betriebliche Aktionen. Rund 145 Geschäftsstellen gibt es in der IG Metall. Im metall-Magazin hat jede Geschäftsstelle die Möglichkeit, eigene Lokalseiten mit ihren regionalen Informationen zu bestücken. 

Projektstruktur und Workflow

Für die Produktion ihrer eigenen Lokalseiten melden sich die Geschäftsstellen vor jeder Ausgabe in einem eigens dafür erstellten Upload-Portal an. Pro Ausgabe gibt es ca. 100 Sonderseiten, die dafür erstellt werden müssen. Das erfordert eine sehr gute Organisation und ein eingespieltes Team.  
 
Die Inhalte für die Lokalseiten kommen in ganz unterschiedlichen Formaten bei datagraphis an: von klassischen Word-Dateien mit dargereichten Stilvorlagen, über QuarkXPress-Dateien (dem Ursprungstool des metall-Magazins), bis hin zu InDesign-Dokumenten oder ganz simpel auch Texte via E-Mail mit Bildanhang. Der Standard liegt inzwischen bei einem professionell vorstrukturierten Word-Dokument, das bestückt werden kann. Hier stehen fünf verschiedene Layoutvorlagen zur Verfügung – je nach Artikellänge und -anzahl. 


Das metall-Magazin erscheint 6-mal jährlich mit einem individuellen Lokalteil in jeder Ausgabe.

Qualitätssicherung und Abstimmung binnen nur einer Woche
 
Über die langjährige Zusammenarbeit hinweg hat sich die Qualität der Inhalte immer weiter verbessert. Dank der engen Zusammenarbeit mit den Geschäftsstellen und der eingespielten Abstimmungsarbeit zwischen dem datagraphis-Team und dem Team der IG Metall gibt es in den seltensten Fällen eine Reklamation. Die eingegangenen Seiten landen automatisiert in einem Upload-Portal, das zentral synchronisiert wird. Dort nimmt das Team der IG Metall bereits ein erstes Korrektorat vor, stimmt sich bei Bedarf mit den lokalen Ansprechpersonen ab und fügt bei Bedarf noch fehlende Inhalte ein.  
 
Danach werden die Lokalseiten bei datagraphis sauber gesetzt und finalisiert. Ab und an gibt es Rückfragen zu Bildern oder Bildunterschriften. Auch Layouts, die besonders aufwändig zu überarbeiten sind, werden innerhalb dieser einen Bearbeitungswoche finalisiert. Jede Seite geht dann zur abschließenden Durchsicht an die Chefredaktion, bevor sie vom Vorstand freigegeben wird. Damit der Produktionsprozess reibungslos abläuft, wird der Fortschritt kollaborativ online dokumentiert. Alle Beteiligten können jederzeit den Stand der Dinge einsehen. 
 

Lokale Nähe als Mehrwert
 
Die Lokalseiten sind besonders beliebt bei den Mitgliedern: Umfragen zeigen, dass dieser Abschnitt am meisten gelesen wird. Hier stellen sich neue Ansprechpersonen der Geschäftsstellen vor, Termine werden angekündigt oder es gibt Berichte über lokale Aktionen. Einige Geschäftsstellen nutzen auch die Möglichkeit einer lokalen Beilage. Wolfsburg, beispielsweise, mit seinen zahlreichen VW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, nutzt das Beilagenformat für ein eigenes Heft.  

 

Barrierefreiheit und E-Paper
Nach der Druckfreigabe entsteht in den Folgetagen zusätzlich eine barrierefreie PDF-Ausgabe, optimiert für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen – inklusive KI-generierter Bildbeschreibungen. Außerdem gibt es parallel zur Printausgabe regelmäßig ein vollwertiges E-Paper.

Das Erfolgsrezept für das metall-Magazin: ein klar strukturierter Workflow, enge Abstimmung zwischen den Teams und technische Weiterentwicklung – kombiniert mit jahrzehntelangem Know-how bei der Umsetzung. So bekommen die Mitglieder vor Ort, was sie am meisten schätzen: ein Magazin auf Augenhöhe – mit Nachrichten direkt aus ihrer Region.

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